Autogenes Training

 

Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück.



Wirkung Ablauf Ursprung Angebot

Gruppenkurs

Autogenes Training (Grundstufe)


Sie erlernen das Autogene Training in einer kleinen Gruppe mit maximal 5 – 6 Teilnehmern in angenehmer Wohlfühlatmosphäre.
Der Kurs besteht aus 8 Terminen à 90 Minuten. Für das Üben zu Hause erhalten Sie ein ausführliches Skript.

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Einzelcoaching

Autogenes Training (Grundstufe)


Im Einzelcoaching erlernen Sie das Autogene Training individuell nach Ihren Bedürfnissen. Zusätzlich zu den Kursstunden erhalten Sie Entspannungsimpulse und Motivationstipps z.B. per E-Mail um das Üben zu erleichtern.
Das Coaching besteht aus 7 Einheiten à 60 Minuten bzw. nach Absprache.

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Für Unternehmen

Autogenes Training (Grundstufe)


Autogenes Training eignet sich hervorragend zur Gesundheits- und Stressprävention von Mitarbeitern in Unternehmen.
Dafür biete ich maßgeschneiderte Konzepte vor Ort, beispielsweise Kurse in der Mittagspause.

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Autogenes Training bedeutet, mit eigenen suggestiven (d. h. selbst beeinflussenden) Kräften körperliche und seelische Entspannung hervorrufen zu können.

Dies geschieht durch eine ausgleichende Regulierung des vegetativen Nervensystems (steuert Körperfunktionen wie Pulsrate, Blutdruck oder Muskeltonus ) welches nur indirekt zu beeinflussen ist.

Die Übungen im Autogenen Training ermöglichen es das vegetative Nervensystem, die Muskeln und das Kreislaufsystem willentlich, positiv, gesundheitsfördernd zu entspannen.

Autogenes Training ist leicht zu erlernen, es stellen sich schnell Effekte ein. Das Erleben von Ruhe, Schwere und Wärme tritt bereits nach zwei bis drei Wochen regelmäßigen Übens auf und lässt sich mit einer gewissen Sicherheit hervorrufen.

Autogenes Training wird in Kleingruppen mit 6 – 8 Personen erlernt. Aber auch ein Einzel-Training ist möglich.

Die Übungen werden schrittweise im Kurs erklärt und geübt. Ergänzt werden die Kursstunden durch einen Erfahrungsaustausch und Hintergrundinformationen zum Thema „Ursachen und Symptome von Stress“. Am Ende des Kurses sind Sie in der Lage – regelmäßiges Üben vorausgesetzt - sich in belastenden Situationen sofort durch Einsatz des Erlernten helfen zu können. Es handelt sich um Übungen zur Entspannung der Muskeln, der Herz- und Atemfunktionen, zur verbesserten Durchblutung, zur Erreichung von innerer Ruhe.

AT kann in verschiedenen Haltungen durchgeführt werden. Zum Erlernen hat sich die liegende Position bewährt, im weiteren Verlauf des Kurses wird aber auch in der Sitzen geübt.

Das Autogene Training besteht aus 7 Übungen, den sogenannten Formelvorsätzen. Diese bauen aufeinander auf und sollten unverändert angewendet werden.

Zu Beginn werden die Augen geschlossen, damit es zur Entspannung kommen kann und keine Außenreize mehr fürs Gehirn erfolgen.

Danach folgen die einzelnen Übungsabschnitte:
Ruhetönung - dient der Eingangsübung und der Erwärmung und soll zur Konzentration verhelfen
Schwereübung - löst ein Schweregefühl und eine Entspannung der Muskulatur aus
Wärmeübung - führt zu einem Wärmegefühl in den Gliedmaßen und dient der Gefäßentspannung und der Körperwärme
Atemübung - durch konzentriertes ruhiges Ein- und Ausatmen kommt es zu einer Vertiefung der Entspannung
Herzübung - soll den Kreislauf stabilisieren, die Herztätigkeiten normalisieren und zur tieferen Beruhigung führen
Solar Plexus ( Nervengeflecht, das zwischen Magen und Wirbelsäule liegt) - bessere Durchblutung und einem wohligen entspannten Körperzustand
Stirnkühlung - dient dem Wachbleiben und soll die Konzentrationskraft steigern

Aus dem Griechischen übersetzt heißt Autogenes Training: " Ein vom Selbst (autos) sich entwickelndes (gen= werden) systematisches Üben (Training)". Autogenes Training (AT) bedeutet also ein aus sich selbst heraus entstehendes Üben um Entspannung zu erlernen und eine ausgleichende Regulierung des vegetativen Nervensystems zu schaffen, welches zum Wohlbefinden im körperlich-seelischen Entspannungszustand führt.

AT wurde in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts von Prof. J. H. Schultz entwickelt. Der Psychotherapeut und Nervenarzt befasste sich ursprünglich mit Hypnose. Bei der Beobachtung und Befragung von Studenten, die er in Hypnose versetzt hatte, berichteten diese von intensiven Entspannungsempfindungen. Die beschreibenden Begriffe, die am häufigsten genannt wurden, waren „Ruhe“, „Wärme“ und „Schwere“.

Daraus leitete Schulz ab, dass wenn in tiefen Entspannungszuständen diese Empfindungen auftreten, Entspannung auch dadurch zu erreichen sein müsste, dass Ruhe, Wärme und Schwere autosuggestiv eingeübt werden. Mit einem entsprechenden Training müsste es also möglich sein, eigenständig und selbstgesteuert Entspannung hervorrufen zu können.

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die autogen hervorgerufene Entspannung insgesamt zum Abbau von Überspannungen und zum Aufbau eines Gleichgewichts zwischen Spannung und Entspannung führt.

AT gehört heute zu den Standardverfahren bei den Entspannungstechniken und wird von vielen Gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst.